Am 13. März planen alte und neue Nazis einen Aufmarsch in Zweibrücken. Sie wollen damit angeblich an die Zerstörung der Stadt durch alliierte Bomber im Zweiten Weltkrieg erinnern. Ihre eigentlichen Ziele sind jedoch ganz andere. Demokratie stärken:
Den Nazis entschlossen entgegentreten Die Erinnerung an den Bombenangriff auf Zweibrücken wird von Rechtsextremen missbraucht. Sie verschleiern, dass Hitlerdeutschland für das Elend des Zweiten Weltkrieges und die Vernichtung der Juden verantwortlich ist. Keine Verfälschung der deutschen Geschichte! Wer 14. März sagt, muss an 1933 denken Wir dürfen nicht in der Bombardierung Zweibrückens die Ursache für die Zerstörung unserer Stadt sehen. Sie liegt vielmehr im Beginn der durch breite Zustimmung der deutschen Bevölkerung erfolgten Gewaltherrschaft am 30. Januar 1933. Wir dürfen den 14. März 1945 nicht von 1933 trennen. Es waren Deutsche, die zur Gewalt griffen. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bleibt mit dem deutschen Namen verbunden. Die Zerstörung der Städte Rotterdam, London so wie Warschau und Coventry und viele andere ebenfalls. Die Zerstörung Zweibrückens ist das Resultat des deutschen Angriffkrieges Dass Geschichte heute dazu missbraucht wird, Ressentiments, Hass und Gewalt zu schüren, ist ein Skandal!
Ein breites demokratisches Bündnis organisiert am 13. März eine Demonstration gegen den Naziaufmarsch und ihre gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Der erfolgreiche Widerstand vom 12. Februar 2010 in Dresden macht Mut.
Lasst uns Zweibrückens demokratische Lebensqualität steigern!
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