Dr. Robert Wycislo ist neuer Schwerpunkt-Sekretär für Angestellte

„Mehr erreichen mit der IG Metall“

Dr. Robert Wycislo

Die IG Metall Homburg-Saarpfalz hat immer mehr Mitglieder, die im Angestelltenbereich arbeiten. Speziell für die Interessen dieser Beschäftigtengruppe stellt die IG Metall nun einen neuen Sekretär ein. In Kooperation mit den saarländischen Nachbarn in Neunkirchen wurde dieses Projekt am 1. Juni 2016 gestartet.

Dr. Robert Wycislo wird sich für die nächsten drei Jahre in seiner Arbeit auf die Zielgruppe der technischen und kaufmännischen Angestellten, wie Ingenieure und Meister, konzentrieren.

Wycislo ist ehemaliger DGB-Kreisvorsitzender und promovierter Sozialwissenschaftler. Er ist im Ruhrgebiet zwischen Kohle und Stahl aufgewachsen, hat die letzten 12 Jahre in Gießen gelebt und auch dort studiert.

 „Offiziell ist der Status von Arbeitern und Angestellten zwar schon seit langem aufgehoben“, begründet der Erste Bevollmächtigte Ralf  Reinstädtler die Initiative der Geschäftsstelle. „Im Alltag haben beide Gruppen jedoch mindestens eine Gemeinsamkeit: Sie sind Beschäftigte in einer sich ständig ändernden Arbeitswelt. Und deshalb sind ihre Themen auch unsere Themen.“

Offensiv will Robert Wycislo „typische Angestellten-Probleme“ wie Arbeitszeit und Arbeitsplatzgestaltung, aber auch „Home Office“ und „mobiles Arbeiten“ angehen. Wycislo: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und will mit meinen Kenntnissen einen Beitrag für die Angestellten-Gewinnung leisten. Und ich bin mir sicher, die Chancen dazu stehen gut.“

Erster Kontakt zum neuen Kollegen per E-Mail:

robert.wycislo(at)igmetall.de

Bexbach Juni 2016

Belegschaft kämpft für den Erhalt der Arbeitsplätze

Stummer Protest: Mit Kreuzen und Transparenten demonstriert die Belegschaft in Bexbach gegen die geplante Schließung des GE-Standorts  bis Ende 2017. Bereits im letzten Jahr wurden 21 Arbeitsplätze abgebaut, weitere 162 sollen folgen. Doch Beschäftigte, Betriebsrat und IG Metall werden weiter gemeinsam dagegen kämpfen.

10.05.2016 Tarifbewegung 2016

Kundgebung bei John Deere in Zweibrücken

Am 10.05.2016 haben 800 Teilnehmer bei einer Kundgebung vor dem Werksgelände von John Deere teilgenommen. Die Beschäftigten der Firma Hager Electro in Blieskastel, sowie die Beschäftigten von John Deere setzten mit der Arbeitsniederlegung ein deutliches Signal in Richtung Arbeitgeber. Es gibt eine breite Unterstützung der Tarifforderung der IG Metall. Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie fordern 5 % mehr Geld.

09.05.2016 Tarifbewegung 2016

Warnstreiks bei Thyssenkrupp Gerlach

Insgesamt 450 Beschäftigte haben an zwei Warnstreiks, am 6.5.2016 und 9.5.2016 die Arbeit bei Thyssenkrupp Gerlach in Homburg niedergelegt. Der Forderung der IG Metall, nach 5 % mehr Geld für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie wird deutlich Nachdruck verliehen.

03.05.2016 Tarifbewegung 2016

Warnstreiks ausgeweitet

Am 3. Mai 2016 wurden die Warnstreiks im Bereich der IG Metall Homburg - Saarpfalz weiter ausgeweitet. Es beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen 1.850 Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben SchaefflerTechn. Homburg; John Deere Zweibrücken; Hager Electo Blieskastes und Casar Drahtseilwerke Kirkel.

02.05.2016 Tarifbewegung 2016

Warnstreiks fortgesetzt

Am 2. Mai 2016 haben bei Bosch und Bosch Rexroth insgesamt 1500 Kolleginnen und Kollegen ab 12:00 Uhr die Arbeit niedergelegt um in einen Warnstreik zu treten. Ebenso haben sich bei GE Power 70 Kolleginnen und Kollegen am Warnstreik beteiligt. Damit wird der Forderung der IG Metall nach 5% mehr Geld Nachdruck verliehen.  

29.04.2016 Tarifbewegung 2016

Warnstreikauftakt bei der IG Metall Homburg-Saarpfalz

Nachdem die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde die Chance auf eine Einigung in der Tarifauseinandersetzung der Metall- und Elektroindustrie haben verstreichen lassen, sind auch die ersten Beschäftigten im Bereich der IG Metall Homburg-Saarpfalz in einen Warnstreik getreten um der Forderung der IG Metall Nachdruck zu verleihen.

In der Nacht vom 28. auf den 29.04.2016 sind ab 4:00 insgesamt 500 Kolleginnen und Kollegen von Bosch und BoschRexroth in Homburg in den Warnstreik getreten.

Am Morgen des 29.04. fanden an allen Standorten von Terex – Demag Warnstreiks mit Kundgebungen statt. Insgesamt 1000 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen an den Standorten Wallerscheid, Dinglerstraße und in Bierbach.

Neunkirchen 11.04.2016

Solidarisch mit der Stahlindustrie in die Zukunft

Neunkirchen war einer von vier Stahlstandorten im Saarland, an denen anlässlich des Stahl-Aktionstages am 11. April Demonstrationen und Kundgebungen stattfanden. Die IG Metall hatte dazu aufgerufen. Mehr als 1.300 Teilnehmer fanden sich am Werk 1 der Saarstahl AG ein, um ein deutliches Zeichen zu setzen, ein Zeichen gegen Billigimporte und Umweltauflagen, ein Zeichen für die Sicherung der Arbeitsplätze in der Stahlindustrie, ein Zeichen auch in Richtung Brüssel.

Mit Transparenten, einem Konzert von Trillerpfeifen und Tröten zogen die Teilnehmer zum Stummplatz, wo um „5 vor 12" eine einzigartige Solidaritätsbekundung für die Stahlindustrie stattfand. Jörg Caspar, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Neunkirchen, der auch zahlreiche Politiker begrüßen konnte, gab sich kämpferisch: „Es ist 5 vor 12 für die deutsche Stahlindustrie! Es geht um die Existenz der Stahlindustrie und um die Existenz der Beschäftigten!" Er forderte wirksame Strafzölle auf die Stahlprodukte aus China durch die EU und die Rücknahme der geplanten Verschärfung beim CO2-Emissionshandel. „22.000 Arbeitsplätze sind im Saarland gefährdet." Immer wieder wurde seine Rede von kräftigem Beifall unterbrochen.

Ellen Neumann, Betriebsratsvorsitzende der Saarstahl AG Neunkirchen, nannte das Jahr 2016 sogar ein „Schicksalsjahr für die deutsche und europäische Industrie". Stahl als Grundstoffindustrie sei Grundlage für jede weitere Entwicklung. Und ohne Stahl gebe es keine Energiewende. Stahl werde benötigt für den Bau von Windkraft-, Solar- und Wasserkraftanlagen. Auch die Autoindustrie sei enorm abhängig von qualitativ hochwertigen Stählen.

Als Premiere bezeichnete Caspar die Rede von Albert Hettrich, dem obersten Arbeitgeber der Stahlindustrie im Saarland. Es sei ungewöhnlich, dass Arbeitgeber mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften gemeinsam auf die Straße gehen, um zu demonstrieren. Dies mache aber deutlich, wie ernst die Lage sei. „Wir müssen zusammenstehen, auch im Sinne unserer Region", war dann auch die Aufforderung des Generalbevollmächtigten bei der Stahlholding Saar. „Wir fordern faire Bedingungen bei der Produktion und beim Emissionshandel auf den Märkten dieser Welt!", ging sein Ruf nach Brüssel.

Ebenso wie Hettrich forderte der Oberbürgermeister der Stadt Neunkirchen, Jürgen Fried, die verantwortlichen Behörden in Brüssel zum Handeln auf. Und an die Teilnehmer gewandt: „Wir alle haben etwas gemeinsam: „Wir kämpfen um die Erhaltung der Arbeitsplätze in unserer Region!" Er versicherte, dass Neunkirchen an der Seite der Stahlbeschäftigten stehe. Dieser Solidaritätsbekundung schlossen sich auch der parlamentarische Geschäftsführer der LINKEN, Heinz Bierbaum, und der Landesbezirksleiter der IG BCE, Francesco Grioli, an. Und Jörg Köhlinger,

Bezirksleiter der IG Metall im Bezirk Mitte, bekräftigte: „Wir kämpfen für unsere Zukunft! Stahl ist Zukunft, Stahl hat Zukunft! Wir wollen sichere Arbeitsplätze für uns und unsere Kinder!"

Symbolisch, aber auch gleichzeitig als ein Zeichen der Warnung, stiegen 850 rote Luftballons in den Himmel, die deutlich machen sollen: Wenn Brüssel die deutsche Stahlindustrie an die Wand fährt, werden sich auch die 850 Stahl-Arbeitsplätze in Neunkirchen in Luft auflösen. Das muss in jedem Fall verhindert werden.

Erster Bevollmächtigter auch offiziell in den Ruhestand verabschiedet

Danke, Werner!

Pünktlich zu seinem 65. Geburtstag  verabschiedete die IG Metall Homburg-Saarpfalz am 28. Februar ihren langjährigen Ersten Bevollmächtigten Werner Cappel offiziell in den Ruhestand.  Zahlreiche Gäste, darunter auch der  IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, waren zu diesem Anlass in das Bildungszentrum der Arbeitskammer nach Kirkel gekommen.

Ralf Cavelius, frisch gewählter Zweiter Bevollmächtigter der Geschäftsstelle, begrüßte  zunächst die vielen Gäste aus dem Saarland, der Pfalz und der gesamten Region. „45 Jahre Mitglied, 30 Jahre hauptamtlich, davon 20 Jahre als Zweiter und Erster Bevollmächtigter – das ist die beeindruckende Bilanz von Werner, für die wir uns heute bei ihm bedanken wollen“,  erläuterte Cavelius den Anlass des Festes.

Auch Ralf Reinstädtler, der Nachfolger im Amt des Ersten Bevollmächtigten, würdigte  mit sehr persönlichen Worten seine Erfahrungen mit Werner Cappel: „Ich habe jetzt 16 Jahre mit ihm in der Geschäftsführung zusammen gearbeitet. Dabei gab es selten verschiedene Sichtweisen, aber nie ernsthaften Streit.  Dafür kann ich mich heute nur bedanken.“

Der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann würdigte „die drei herausragenden Leistungen“ von Werner Cappel in der gesamten IG Metall: „Mit ihm wurde die Geschäftsstelle Homburg zur Nummer eins in Sachen Mitgliederwerbung und Beitragsehrlichkeit. Die politischen Themen, die er angestoßen hat, führten oft zu bundesweiten Aktionen: Siehe Rente mit 67 oder gesetzlicher Mindestlohn. Und bei sozialen Missständen, zum Beispiel Leiharbeit und Werkverträge, löscht Werner nicht erst das Feuer, wenn das ganze Haus brennt. Deshalb gebührt ihm  die Anerkennung  der ganzen IG Metall.“

Delegiertenversammlung wählte neue Geschäftsführung: Ralf Reinstädtler folgt Werner Cappel

Eine Übergabe nach Maß…

Das war eine Amts-Übergabe nach Maß: Mit einer Zustimmung von 99 Prozent der Stimmen wählte die Delegiertenversammlung am 31. Januar den 49-jährigen Ralf Reinstädtler zum neuen Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Homburg-Saarpfalz.

Mit seiner Wahl folgt der gelernte Werkzeugmacher auf den langjährigen Ersten Bevollmächtigten Werner Cappel, der dieses Amt rund 16 Jahre ausgeübt hat und in den Ruhestand geht.  Die Delegiertenversammlung dankte ihm für seine Arbeit mit einem lang anhaltenden Applaus.

Auch der Zweite Bevollmächtigte Ralf Cavelius wurde von einer überwältigenden Mehrheit der Delegierten in sein neues Amt gewählt. Der 45-jährige Saarländer arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Gewerkschaftssekretär in der Verwaltungsstelle.

„Dieser große Vertrauensbeweis zeigt, dass die IG Metall Homburg-Saarpfalz geschlossen und kämpferisch in die Zukunft geht“, freute sich das neue Führungsduo nach seiner Wahl.

Delegiertenversammlung wählte für die kommenden vier Jahre einen neuen Ortsvorstand

… und ein neues Parlament für die Geschäftsstelle

Die Mitglieder des Ortsvorstands, die Sekretäre der Geschäftsstelle und der Bezirksleiter v.l.n.r.: Kai Blasius, Klaus Patsch, Dieter Hombrecher Oliver Simon, Franz-Josef Altherr, Dieter Klein, Eduard Glass, Andrea Schmidt, Benjamin Krimmling, Stephan Huber, Salvatore Vicari, Lee Hirschel, Frank Kreutz, Ralf Reinstädtler, Martin Zimmer, Jörg Köhlinger, Peter Vollmar, Ralf Cavelius, Kai Müller, Alexander Kreutz

21. Januar 2016 Bexbach

ALSTOM-Standort verlagert Maschinen an Standort Birr in der Schweiz

Nach der offiziellen Verkündung des  Managements der GE Power AG bei der Betriebsversammlung am 13.01.2016 den Standort in Bexbach bis Ende 2017 schließen zu wollen ist heute ein weiterer schwarzer Tag für die Beschäftigten am Standort.

Heute am Vormittag wurde eine Maschine, auf der große Niederdruckschaufeln gefertigt wurden, auf einen Tieflader verladen um in den GE Standort Birr in der Schweiz verlagert zu werden.

Damit werden in Bexbach weitere Fakten geschaffen und die angekündigte Standortschließung vorangetrieben. Die Belegschaft ist über die Vorgehensweise des Managements enttäuscht und brachte dieses durch einen spontanen Protest beim Abtransport der Maschinen zum Ausdruck.

Der Betriebsrat und die Beschäftigten fordern die Standortleitung und das Management auf, die dargelegten Pläne der Werksschließung zurückzunehmen und an den Verhandlungstisch zurück zu kehren, um ein tragfähiges Zukunftskonzept für den Standort und seine Mitarbeiter zu erarbeiten.

10. Dezember 2015

Ortsjugendkonferenz

Mit knapp 70 Teilnehmern veranstaltete die IG Metall Homburg-Saarpfalz am 10. Dezember ihre jährliche Ortsjugendkonferenz im Bildungszentrum in Kirkel.

Neben den zahlreichen Delegierten, Betriebsräten und Vertrauensleuten, nahmen der 1. Bevollmächtige Werner Cappel, der Bezirksjugendsekretär Javier Pato Otero und die Homburger Stadtbeigeordnete Christine Becker teil, die auch Grußworte an die Delegierten richteten.

Des Weiteren durften wir Vertreter vom Seniorenarbeitskreis, Mike Kirsch vom DGB, Daniel Erbes von der Arbeitskammer, Johannes Fischer vom Verein „Homburger Wollen Helfen“ sowie Pressevertreter begrüßen.

Unter dem Motto „Neue Zeiten, Neue Fragen“ verstanden es die Delegierten, in Gruppenarbeit aktuelle Probleme und Herausforderungen bei der Ausbildungs- und Berufsschulqualität, der Übernahme nach der Ausbildung und der Weiterbildung im Arbeitsleben herauszubilden.

Die Ergebnisse zeigten, dass wir in allen Betrieben konkreten Handlungsbedarf für das kommende Jahr haben und dass wir unsere Ziele nur gemeinsam erreichen können.

Ein Teil des 50 seitigen Geschäftsberichts, der die Aktivitäten des Ortsjugendausschusses (OJA) und der einzelnen Jugendvertretungen aus dem Jahr 2015 aufzeigt, wurde in einzelnen Beiträgen vorgestellt.

Dass sich die Homburger IG Metall-Jugend auch mit gesellschaftlichen Themen wie „Flucht und Asyl“ auseinandersetzt, zeigte Jonas Heisel mit seinem Bericht über ein gemeinsames Treffen des Ortsjugendausschusses mit geflüchteten Menschen aus unserer Region.

Tim Wolf von der IG Metall Verwaltungsstelle Ludwigshafen-Frankenthal, berichtete über die dramatische Situation bei Siemens und erfuhr direkt die Solidarität der Homburger IG Metall-Jugend.

Eine der Hauptaufgaben der Delegierten war die Wahl eines neuen 3 köpfigen OJA-Leitungsgremium. Steven Debald (Schaeffler), Uschi Alisa Urban (Bosch) und Viktor Koslow (Student) werden im kommenden Jahr die Geschicke des OJAs mitgestalten. Carina Wagner wurde aus dem OJA-Leitungsgremium verabschiedet und bekam den Dank der Delegierten für die erbrachten Leistungen.

Am Ende der Konferenz wurde Peter Vollmar für seine hervorragende Arbeit in der IG Metall-Jugend geehrt. Peter Vollmar übergibt eine gut strukturierte Jugendarbeit in die Hände seines Nachfolgers Martin Zimmer, der zusammen mit OJA-Mitgliedern die Konferenz organisierte.

 

Ein besonderer Dank geht an alle Delegierten und Helfer für die gelungene Veranstaltung.

 

 

10. Oktober 2015

Jubilarehrung

Eine würdige Feier:  Mehr als 700 Jubilare hatte die Verwaltungsstelle am 10. Oktober in den Homburger Saalbau eingeladen, um gemeinsam die langjährigen Mitglieder zu feiern. „Aus Eurer Treue schöpfen wir die Kraft, um auch in künftigen Auseinandersetzungen zu bestehen,“ erklärte der Erste Bevollmächtigte Werner Cappel in seiner Ansprache. Besondere Worte des Dankes fand Cappel für seinen Amtsvorgänger Werner Corbe, der in diesem Jahr seine 50-jährige Mitgliedschaft in der IG Metall begehen konnte.

Aktionskonferenz am 07. Oktober 2015 mit Prof. Dr. Stefan Sell in Homburg

WIR für faire Arbeit – gegen Missbrauch von Werkverträgen

Die IG Metall Homburg-Saarpfalz veranstaltet am 7. Oktober 2015 eine Konferenz der fairen Arbeit und gegen den Missbrauch von Werkverträgen. Teilnehmen werden u.a. Prof. Dr. Stefan Sell, der neue IG Metall Bezirksleiter Jörg Köhlinger, der erste Bevollmächtige der IG Metall Homburg-Saarpfalz Werner Cappel sowie weitere Gäste. Im Mittelpunkt der Konferenz steht der vermehrte Einsatz und Missbrauch von Werkverträgen in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in der Region Homburg-Saarpfalz. Eingeladen sind alle interessierten Gewerkschaftsmitglieder.

Die Konferenz findet von 15:00 – 18:00 Uhr im Siebenpfeifferhaus, Kirchenstr. 8 in 66424 Homburg statt.

Anmeldung und weitere Infos gibt es bei der

IG Metall Homburg-Saarpfalz

13. September 2015

SRP steht drei Stunden still

Am 13. August 2015 fand der erste Warnstreik der Firmengeschichte bei SRP – Saarländische Rohprodukte GmbH in Homburg statt. Von 6:00 bis 9:00 Uhr legte die streikende Belegschaft den Betrieb für drei Stunden still um ein Signal in die laufenden Tarifverhandlungen zu senden.

Die Beschäftigten wehren sich gegen die Kürzung von Entgeltbestandteilen und Kämpfen für einen Tarifvertrag.

Verwaltungsstelle startet Projekt gegen prekäre Arbeitsverhältnisse

Werkverträge im Visier

Lee Hirschel
Benjamin Krimmling

Die IG Metall Homburg-Saarpfalz will das wichtige Thema „Werkverträge und prekäre Beschäftigungsverhältnisse“ offensiv angehen. Unterstützung bekommt sie dabei von zwei neuen Kollegen, die seit dem 1. Oktober als Projektsekretäre für die Verwaltungsstelle arbeiten.

Werkverträge statt regulärer Arbeitsverhältnisse: Das gibt es nicht nur bei Mercedes in Stuttgart und bei BMW in Leipzig. „In den letzten Jahren sind auch bei uns rund 1000 Stamm-Arbeitsplätze in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie auf Dauer durch Arbeitnehmer mit Werkverträgen ersetzt worden,“ berichtet der Erste Bevollmächtigte Werner Cappel.

Viele dieser Kolleginnen und Kollegen klagen über schlechte Arbeitsbedingungen, miese Bezahlung und eine mangelhafte soziale Absicherung. „Betriebsräte und Tarifverträge sind oft nicht vorhanden, Geschäftsführungen agieren oft völlig willkürlich,“ fügt Cappel hinzu.

„Diese Entwicklung wollen wir nicht länger hinnehmen,“ ergänzen die beiden neuen Projektsekretäre Lee Hirschel und Benjamin Krimmling. „Gemeinsam mit den Betroffenen und aktiven Metallern wollen wir verhindern, dass dauerhaft Belegschaften zweiter und dritter Klasse entstehen.“

Damit dies gelingt, sind die beiden neuen Kollegen allerdings auf die Mithilfe aus den betroffenen Betrieben angewiesen. „Hinweise zu Werkverträgen nehmen wir gern entgegen,“ betonen sie. Ihr Kontakt per e-mail: benjamin.krimmling@igmetall.de und lee.hirschel@igmetall.de

 

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