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 | Tarifbewegung 2008 Metall- und Elektroindustrie - Stamm- und Leihbeschäftigte solidarisch! | 2008-10-31 |  |  |
 | Beschäftigte in Leiharbeit lassen sich nicht als Streikbrecher missbrauchen! |  |  |
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 | Müssen Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter weiterarbeiten, wenn die anderen streiken?
Nein! Leiharbeitsbeschäftigte müssen nach § 11 Abs. 5 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes nicht in einem bestreikten Betrieb arbeiten. Sie besitzen ein Leistungsverweigerungsrecht. Damit soll verhindert werden, dass Leihbeschäftigte gezielt zu Streikbrucharbeiten eingesetzt werden.
Wichtig: Die Leiharbeitsbeschäftigten haben dabei Anspruch auf Lohnfortzahlung. Der Verleiher hat allerdings die Möglichkeit, sie in einen anderen, nicht bestreikten Betrieb zu schicken. Auch in den DGB-Tarifverträgen mit den großen Verbänden der Leiharbeitsunternehmen ist ausdrücklich untersagt, Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter in bestreikten Betrieben einzusetzen.
Dürfen sich Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter an den Aktionen zur Tarifrunde beteiligen?
Ja! Die Teilnahme an betrieblichen Aktionen der IG Metall ist durch die allgemeine Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit (Grundgesetz, Art. 8) geschützt.
Leiharbeit_0810_Streik.pdf
Leiharbeit_Streik.pdf |  |  |
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 | Tarifverhandlungen gescheitert! | 2008-10-01 |  |  |
 | BZA legt inakzeptables Angebot vor: keine allgemeine Entgelterhöhung |  |  |
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 | Mit einer beispiellosen Verweigerungshaltung hat der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) die Verhandlungen über eine Entgelterhöhung für die Beschäftigten an die Wand gefahren.
Folge der Provokationen: Am 24. September hat der DGB im Namen der Mitgliedsgewerkschaften dem BZA das Scheitern der Verhandlungen über eine diesjährige Entgelterhöhung erklärt. Zuvor hatte auch der IG Metall-Vorstand das Scheitern der Verhandlungen festgestellt. Damit haben die DGB-Gewerkschaften die Konsequenz aus der andauernden Verweigerungshaltung der Arbeitgeber gezogen. Der BZA hat sich seit Januar bis zur Verhandlung im September geweigert, überhaupt eine Erhöhung der Einkommen anzubieten.
Leiharbeit_0810_BZA.pdf |  |  |
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 | PRESSEMITTEILUNG / 15.09.2008 | 2008-09-15 |  |  |
 | Staatsanwaltschaft weist Anzeige gegen IG Metall Homburg-Saarpfalz zurück |  |  |
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 |  PRESSEMITTEILUNG / 15.09.2008
Staatsanwaltschaft weist Anzeige gegen IG Metall Homburg-Saarpfalz zurück
Verfahren eingestellt Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken stellte das Verfahren wegen des „Verdachts auf versuchte Nötigung“ ein. Hintergrund: Die Gewerkschaft fordert die Unternehmen der Verleih- und Zeitarbeitsbranche schriftlich auf ein „Fairnessabkommen“ zu unterzeichen, um dem Missbrauch der Beschäftigten in der Leiharbeit entgegenzuwirken. Eine der angeschriebenen Leiharbeitsfirmen, die bei Terex Demag in Zweibrücken Leiharbeiter beschäftigt, hatte sich genötigt gesehen und die IG Metall Homburg-Saarpfalz deshalb angezeigt.
PM_080915_LA_Verfahren.pdf
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 | Politiker versprechen Verbesserung
Missbrauch bei der Leiharbeit soll gestoppt werden | 2008-09-01 |  |  |
 | Dass es Missbrauch bei der Leiharbeit gibt, bestritt keiner der drei Landtagspolitiker, die sich auf Initiative der IG Metall am vergangenen Donnerstag in Homburg an einer öffentlichen Diskussion zum Thema beteiligten. |  |  |
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 | Es bestand auch allgemein Einigkeit darin, dass diesem Missbrauch ein Ende gesetzt werden soll. Damit erschöpfte sich aber auch schon die Gemeinsamkeiten der anwesenden Volksvertreter und sie stritten sich um die Frage: „Wie kann die Situation von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern verbessert werden?“.
  
An der Diskussion nahmen teil: Heiko Maas, Vorsitzender der Saar-SPD, Barbara Spaniol, MdL, DIE LINKE und Klaus Roth, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Für die IG Metall beteiligte sich Ralf Reinstädtler, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Homburg-Saarpfalz an der Diskussion. Die Moderation hatte Wolfgang Wirtz-Nentwig, der Leiter der Programmgruppe Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Saarländischen Rundfunks (SR) übernommen.
Bilder_Truck_Tour_HOM Sie trafen sich am „Aktions-Truck“ der IG Metall-Kampagne „Leiharbeit fair gestalten“. Welchen Umfang dieser Missbrauch allerdings einnimmt, darin gingen die Meinungen zwischen CDU, SPD und der LINKEN weit auseinander.
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 | Entgelttarifverträge gekündigt – Tarifrunde beginnt | 2008-09-01 |  |  |
 | Für bessere Tarifverträge |  |  |
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 | Die DGB-Tarifgemeinschaft hat die Entgelttarifverträge mit iGZ und BZA zum Jahresende gekündigt. Zuvor hatte der IG Metall-Vorstand diese Kündigung beschlossen.
Jetzt haben die beiden Tarifkommissionen gemeinsam getagt. Sie wollen neben den Entgelten weitere Tarifregelungen verbessern. Zwar gibt es noch immer keine Einigung in den Verhandlungen der DGB-Tarifgemeinschaft mit dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) über höhere Entgelte für 2008. Dennoch haben die IG Metall-Tarifkommissionen für BZA und für den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) am 18. August bereits über die Tarifrunde für 2009 beraten.
Leiharbeit_0808_BZA_IGZ.pdf |  |  |
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 | PRESSEMITTEILUNG / 20.08.2008 | 2008-08-20 |  |  |
 | IG Metall fordert: Leiharbeit fair gestalten. DGB Vorsitzender Michael Sommer in Zweibrücken. |  |  |
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PRESSEMITTEILUNG / 20.08.2008 IG Metall fordert: Leiharbeit fair gestalten. DGB Vorsitzender Michael Sommer in Zweibrücken. Aktions-Truck in Homburg und Zweibrücken „Mehr als 40 % weniger Geld für die gleiche Arbeit – das ist nicht gerecht“, so lässt sich in aller Kürze die Kritik der IG Metall an den teilweise unwürdigen Bedingungen der Leiharbeit zusammenfassen. Mit einer bundesweiten Kampagne unter dem Motto „Leiharbeit fair gestalten“ setzt sich die Gewerkschaft für würdige Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung ein. Teil der Kampagne ist ein Aktions-Truck, der in über 80 Städten und jetzt auch in unserer Region Station macht. Der Truck bietet jede Menge Information zum Thema. Am 21. August hält er in Homburg, wo nachmittags eine öffentliche Diskussion mit Politikern der im saarländischen Landtag vertreten Parteien stattfindet. Einen Tag später ist der Truck in Zweibrücken. Hier wird am Freitagnachmittag auch der DGB Vorsitzende Michael Sommer eine Rede halten.
PM_080820_LA_Truck.pdf |  |  |
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 | PRESSEMITTEILUNG / 14.08.2008 | 2008-08-15 |  |  |
 | Leiharbeitsfirma erstattet Anzeige gegen IG Metall Homburg-Saarpfalz - Zu Fairness nicht bereit |  |  |
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 |  PRESSEMITTEILUNG / 14.08.2008
Leiharbeitsfirma erstattet Anzeige gegen IG Metall Homburg-Saarpfalz Zu Fairness nicht bereit „Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit“, besagt der Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Dass auch Deutschland bei der Einhaltung dieses Menschenrechts noch großen Nachholbedarf hat, beweist besonders eindringlich die aktuelle Auseinandersetzung um das Thema „Leiharbeit“.
Auf Initiative des IG Metall Bezirks Frankfurt setzt sich die Gewerkschaft unter dem Motto „Leiharbeit fair gestalten“ für würdige Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung ein. Die IG Metall fordert die Unternehmen der Verleihbranche deshalb auf, ein „Fairnessabkommen“ zu unterzeichen. Es beinhaltet lediglich die Mindestvoraussetzungen für eine faire Behandlung ihrer Beschäftigten in Bezug auf Entlohnung, Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechte. Selbst dieses minimale „Fairnessabkommen“ scheint aber einigen Verleihfirmen zu weit zu gehen. Wie schon in anderen Städten, so in Frankfurt und Neunkirchen, reagierte jetzt eine Leiharbeitsfirma, von der auch TEREX Demag in Zweibrücken Arbeitnehmer entleiht, mit einer Anzeige gegen die IG Metall Homburg-Saarpfalz wegen des „Verdachts auf versuchte Nötigung“. PM_080814_LA.pdf
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 | VORORTdirekt - Immer mehr Menschen von Leiharbeit betroffen. IG Metall fordert: Leiharbeit fair gestalten | 2008-08-12 |  |  |
 | Auf Achse für Gerechtigkeit. Aktionstruck der IG Metall jetzt auch in unserer Region - Truck in Homburg und Zweibrücken |  |  |
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 |  Die IG Metall Homburg-Saarpfalz ruft auf:
Kommt zum Truck!
Der Aktions-Truck der IG Metall bietet nicht nur allen Betroffenen, sondern auch der interessierten Öffentlichkeit jede Menge Information rund um das Thema Leiharbeit. Aber trotz der ernsten Thematik ist auch für Unterhaltung gesorgt: Der Liedermacher Ferdinand Ledwig tritt am Donnerstag bei der Truck-Station in Homburg um 15.30 Uhr und am Freitag in Zweibrücken um 14.30 Uhr auf.
Homburg, 21. August Donnerstag, ab 10.00 Uhr Historischer Markt
Nachmittags ab 16.00 Uhr findet eine öffentliche Diskussion zum Thema mit Politikern der im saarländischen Landtag vertretenen Parteien und Vertretern der IG Metall statt. Aktuell haben ihre Teilnahme zugesagt: Heiko Maas (Vorsitzender der Saar-SPD), Barbara Spaniol (MdL, Die Linke), Klaus Roth (Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), N.N. (Die Grünen). Für die IG Metall Homburg-Saarpfalz: Ralf Reinstädtler. Die Moderation übernimmt Wolfgang Wirtz-Nentwig, Leiter der Programmgruppe Wirtschaft, Soziales und Umwelt FS des Saarländischen Rundfunks (SR).
Zweibrücken, 22. August Freitag, ab 10.00 Uhr Alexanderplatz am ZOB
Nachmittags, voraussichtlich um 15.00 Uhr, wird hier der DGB Vorsitzende Michael Sommer eine Rede halten. Im Anschluss daran findet eine Diskussion zum Thema mit Betriebsräten aus unserer Region statt.
Mehr Infos zur Kampagne unter: www.gleichearbeit-gleichesgeld.de
VORORTdirekt_080812.pdf
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 | Auf Achse für Gerechtigkeit | 2008-07-20 |  |  |
 | Der Info-Truck kommt! Donnerstag, 21.08.2008: Homburg, Historischer Markt - Freitag, 22.08.2008: Zweibrücken, Alexanderplatz |  |  |
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 |  Die Leiharbeit ist auf dem Vormarsch – auch in unserer Region. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen arbeiten zum Teil unter den unwürdigsten Bedingungen. Das kann und wird die IG Metall nicht akzeptieren. „Gleiche Arbeit – gleiches Geld“ bleibt das Ziel unserer Gewerkschaft.
Seit Ende 2007 läuft die Kampagne „Leiharbeit – fair gestalten“. Bundesweit ist ein Truck der IG Metall unterwegs, um die Öffentlichkeit zum Thema zu informieren. Er macht jetzt auch bei uns in Homburg und in Zweibrücken Station.
Donnerstag, 21.08.2008 ab 10:00 Uhr - Homburg, Historischer Markt
Freitag, 22.08.2008, ab 10:00 Uhr - Zweibrücken, Alexanderplatz
Ausführliche Infos im Internet unter: www.gleichearbeitgleichesgeld.de |  |  |
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 | Schild begrüßt Entscheidung des Landgerichts | 2008-06-25 |  |  |
 | Urteil zur Einstweiligen Verfügung gegen die IG Metall |  |  |
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 | Als eine selbstverständliche Bestätigung der IG Metall Positionen bezeichnete Bezirksleiter Armin Schild die Entscheidung des Frankfurter Landgerichts, wonach das vom AMP angestrengte Verfahren gegen die IG Metall nunmehr vom Arbeitsgericht Frankfurt weiter verfolgt werden solle.
Damit sei richtigerweise klargestellt, dass es hier nicht um das Wettbewerbsrecht, sondern um das Arbeitsrecht gehe. „Auch wenn einige sich das Gegenteil wünschen. Nun bleibt klar, der Handel mit menschlicher Arbeitskraft darf nicht nach den gleichen gesetzlichen Regeln verlaufen, wie der Handel mit tiefgefrorenen Schweinehälften“, sagte Schild.
Der Bezirk habe auf das zweifelhafte juristische Intermezzo des AMP von Anfang an mit Gelassenheit reagiert. Das Fairneßabkommen habe getroffene Hunde bellen lassen und zeige Wirkung bei den Entleihfirmen. |  |  |
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 | Vertrauensleute-Wochenende der IG Metall Homburg-Saarpfalz | 2008-06-16 |  |  |
 | Das starke Rückgrat der IG Metall |  |  |
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 |  „Ihr seid die IG Metall“, mit diesen Worten eröffnete Helga Schwitzer, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der IG Metall und zuständig für Tarifpolitik, ihre kämpferische Rede vor über 120 gewerkschaftlichen Vertrauensleuten.
Sie haben sich auf Einladung der IG Metall Homburg-Saarpfalz dieses Wochenende im Bildungszentrum Kirkel zu einer zweitägigen Konferenz versammelt. Die Vertrauensleute – das sind die aktivsten, die engagiertesten Metallerinnen und Metaller in den Betrieben. Die immer ganz vorne mit dabei sind, wenn es darum geht sich für Arbeitnehmerinteressen stark zu machen. „Nah dran und kompetent“, unter diesem Motto repräsentieren sie die IG Metall, sie bilden „das Rückgrat der Gewerkschaftsarbeit“, so Helga Schwitzer weiter. Auch wenn ihre Ansprache mit großem Beifall aufgenommen wurde, so ist passives Zuhören nur der kleinste Teil des Wochenendes, das vor allem als kompakte Bildungsmaßnahme konzipiert ist. Gemeinsames, solidarisches Lernen ist angesagt. Moderiert wird die Veranstaltung mit Elementen der Methode ‚Open-Space’, die explizit Aktives Mitmachen fördert. „Ein Beweis, dass die IG Metall immer bereit ist neue Wege auszuprobieren“, so Werner Cappel, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Homburg-Saarpfalz in seiner Begrüßung der Vertrauensleute.
PM_080614_VLWE.pdf
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 | „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“
| 2008-04-13 |  |  |
 | IG Metall Homburg-Saarpfalz setzt Leiharbeitskampagne fort. Der neugegründete Arbeitskreis Leiharbeit forciert Fairness-Abkommen mit Leiharbeitsfirmen
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 | Für Leiharbeitnehmer sollen dieselben Lohn- und Arbeitsbedingungen gelten wie für Beschäftigte im Einsatzbetrieb. „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ – unter dieses Motto stellt die IG Metall bundesweit ihre Kampagne.
„Wir sind gegen Beschäftigte zweiter Klasse und werden gemeinsam mit den Betriebsräten in den Entleihbetrieben die Leiharbeit fair gestalten“, so Werner Cappel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Homburg-Saarpfalz. Vor diesem Hintergrund initiierte die IG Metall die Gründung eines Arbeitskreises Leiharbeit. Zu diesem treffen sich die Betriebsräte der Verwaltungsstelle regelmäßig und koordinieren die Aktivitäten im Bereich Leiharbeit.
„Den über 100 Zeitarbeitsunternehmen, die in den Betreuungsbetrieben der IG Metall Homburg-Saarpfalz tätig sind, haben wir ein Fairness-Abkommen angeboten“, so Cappel weiter. Danach sollen sich Verleihbetriebe gegenüber der Gewerkschaft verpflichten, bei ihren Beschäftigten auf Dumpinglöhne und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen zu verzichten. Zeitarbeitsfirmen, die ein solches Fairness-Abkommen ausschlagen und weiter Dumpingmethoden anwenden, sollen als „schwarze Schafe“ sichtbar und als solche betrieblich kenntlich gemacht werden. Wir gehen davon aus, daß die ersten Abkommen bereits im Mai erfolgreich abgeschlossen werden.
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 | Zeitarbeit | 2008-04-11 |  |  |
 | IG Metall Bezirk Frankfurt und Arbeitgeberverbände unterzeichnen Fairness-Abkommen |  |  |
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 |  Von links nach rechts: Volker Homburg (iGZ), Helga Schwitzer (IG Metall), Armin Schild (IG Metall), Werner Stolz (iGZ) und Volker Enkerts (BZA).
Der IG Metall Bezirk Frankfurt hat am Freitag, dem 11. April 2008, in Frankfurt mit den beiden führenden Zeitarbeitgeberverbänden, dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) ein Fairness-Abkommen für seriöse Zeitarbeitsfirmen unterschrieben. Das bundesweit einmalige Abkommen regelt faire Bedingungen für Leiharbeitnehmer in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen.
Gemeinsame Presseerklärung
Die Pressestatements von Helga Schwitzer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und Armin Schild, Bezirksleiter des IG Metall Bezirkes Frankfurt, können hier herunter geladen werden:
Pressestatement Helga Schwitzer,
Pressestatement Armin Schild
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 | Fairness-Abkommen | 2008-02-06 |  |  |
 | Ultimatum für die Zeitarbeitsunternehmen |  |  |
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 |  Die IG Metall will „Gute Arbeit…mehr vom Leben“ für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch für die Leiharbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche. Deshalb hat der Bezirk Frankfurt ein Projekt „Leiharbeit“ gestartet. Am 6.2. haben wir unser Fairness-Abkommen der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Fairness-Abkommen hat zum Ziel, die Leiharbeitsunternehmen zu ermitteln, die zukünftig mit uns zusammenarbeiten wollen. Wir haben den Zeitarbeitunternehmen ein Ultimatum gestellt: Nur wer bereit ist, bis zum 1. Mai 2008 mit uns dieses Fairness-Abkommen Zeitarbeit zu schließen, wird von uns auch zukünftig als Partner in den Entleihbetrieben akzeptiert.
MedienInfo.pdf
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 | 12. Dezember: Kick-Off-Veranstaltung zur Leiharbeit | 2007-12-13 |  |  |
 | Öffentlicher Startschuss für Projekt und Kampagne des Bezirks |  |  |
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 | Am 12. Dezember startet der Bezirk Frankfurt offiziell das Projekt und die Kampagne Leiharbeit. "Gemeinsam besser" ist das Motto. Eine Betriebsrätekonferenz ist der Auftakt. Hauptredner ist der neue Zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel. Neben ihm wird Leiharbeitsexperte und Rechtsanwalt Friedrich Schindele sprechen. Bezirksleiter Armin Schild wird die Kampagnenplanung vorstellen. Beginn ist 13.15 Uhr.
Änderung: Wegen des großen Zuspruchs ist Ort der Konferenz nicht das Mainforum, sondern das benachbarte DGB-Haus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77), Wilhelm-Leuschner-Saal.
Einladung und Programm Broschüre zur Leiharbeit
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 | Leiharbeit fair gestalten - Missbrauch stoppen! | 2007-12-13 |  |  |
 | Startschuss für Projekt und Kampagne des Bezirks |  |  |
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Rund 500 Betriebsräte und Vertrauensleute aus dem ganzen Bezirk sind am 12. Dezember zu einer Betriebsräte-Konferenz nach Frankfurt gekommen. Anlass war der Auftakt der bezirklichen Kampagne zur Leiharbeit. Zu den Teilnehmern haben u.a. der neue Zweite Vorsitzendce der IG Metall, Detlef Wetzel, und Bezirksleiter Armin Schild (Foto) gesprochen. Sie haben ein Ende des Missbrauchs der Leiharbeit für Tarif- und Lohndumping und statt dessen gleiches Geld für gleiche Arbeit sowie gleiche Arbeitsbedingungen gefordert. An Arbeitgeber und Politik haben sie appelliert, die Voraussetzungen für menschenwürdige Arbeitsverhältnisse zu schaffen. Ziel der Kampagne aber ist vor allem, betrieblich "Schritte in die richtige Richtung zu tun" (Wetzel), sich der LeiharbeitnehmerInnen und ihrer Probleme anzunehmen und gemeinsam mit ihnen für eine Verbesserung ihrer Lage zu kämpfen.
MedienInfo
Rede Armin Schild
Broschüre Leiharbeit.pdf
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 | Arbeit in Würde | 2007-12-11 |  |  |
 | Vertrauensleute - Konferenz |  |  |
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Leiharbeit und ERA standen im Mittelpunkt der diesjährigen Vertrauensleute-Konferenz, die am 24. November 2007 in der Dorfhalle in Kirkel-Limbach stattfand. Die Kollegen Dieter Klein (Bosch), Peter Lauer (Schaeffler), Eduard Glass (Terex-Demag), Kai Müller (Alstom) und Willi Stauch (John Deere) berichteten aus ihren betrieblichen Erfahrungen bei der Einführung des Entgeltrahmen-abkommens und dem verstärkten Einsatz unsicherer Beschäftigungsformen. Insbesondere die Leiharbeit und ihre Auswirkungen auf die Stammbelegschaften wurden kritisiert. Bilder
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 | Informationspool
Leih - / Zeitarbeit | 2007-10-26 |  |  |
 | Ein Netzwerk der IG Metall |  |  |
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 Zeit-/ Leiharbeit rückt weiter in den Fokus der IG Metall.
Mit dem ZOOM-Netzwerk wollen wir Betroffenen, Betriebsräten und Interessierten weitere Hilfen und Informationen zur Verfügung stellen.
Auch unsere diesjährige Vertrauensleutekonferenz am 24.11.2007 wird sich mit diesem Schwerpunktthema auseinandersetzen. |  |  |
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 | Leiharbeit - wenig Lohn, wenig Sicherheit! | 2007-10-25 |  |  |
 | Arbeitskammer - Forum |  |  |
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Leiharbeit boomt! Der aktuelle Zuwachs bei den sozialver-sicherungspflichtig Beschäftigten beruht zu großen Teilen auf der Ausweitung von Leiharbeit. Mittlerweile sind im Saarland 10.000 Menschen in solchen Jobs tätig, der überwiegende Teil im Metallsektor.
Die Beschäftigung als Leiharbeiter ist in der Regel mit deutlich niedrigeren Löhnen und geringerer Beschäftigungssicherheit verbunden als bei Stammbeschäftigten. Auch für die Stammbelegschaften ergeben sich Nachteile. Mit dem Einsatz von Leiharbeit werden häufig tarifliche Standards unterlaufen. Insbesondere für Betriebsräte und Gewerkschaften stellt sich immer mehr die Frage: Wie gehen wir mit dem ständig wachsenden Problem im betrieblich Alltag um?
Am 18. Oktober 2007 veranstaltete die Arbeitskammer gemeinsam mit den vier saarländischen IG-Metall-Verwaltungsstellen ein AK-Forum, um die Ursachen und Folgen von Leiharbeit und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Kernbotschaft der Veranstaltung: "Stärkeres Mitgestalten auf der Grundlage der Betriebsverfassungsgesetzlichen Handlungsmöglichkeiten!"
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